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Juni 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 27)

+++ Restaurants mit traumhaften Ausblick +++

Was könnte romantischer sein, als ein Abendessen mit Blick über die Dächer von Paris? Hier eine Auswahl von Restaurants mit kulinarischen Verlockungen in luftiger Höhe:

Maison Blanche 
Auf dem Dach des  Théâtre des Champs-Elysées thronend, bietet das Restaurant Maison Blanche dank seiner bodentiefen Fenster einen herrlichen Blick über Paris, mit dem Eifelturm, dem Tour Montparnasse und dem Invalidendom als Kulisse.
15, Avenue Montaigne, 75008 Paris  www.maison-blanche.fr

Le Zyriab  
In der letzten Etage des Institut du Monde Arabe gelegen, lockt Le Zyriab mit einer kulinarischen Reise in eine für viele Europäer exotische Welt. Von der für jedermann zugänglichen Terrasse bietet sich ein atemberaubender Blick auf NotreDame.
1, Rue des Fossés Saint-Bernard, 7505 Paris  www.imarabe.org/restaurants

Le Diapason
Der Geheimtipp in Montmartre mit einem traumhaften Blick über Paris. Die Küche ist innovativ und frisch. Allerdings ist die Terrasse nur bei gutem Wetter geöffnet.
12-14, Rue Joseph-de-Maistre, 75018 Paris,  www.restaurantlediapason.com

Le Jardins Plein Ciel
Wenn man en Fahrtsuhl des Hôtel Raphael betritt, macht man sich auf den Weg in eine andere Welt. Der Ausblich wirkt fast unwirklich, um wahr zu sein: Der Triumphbogen zum Anfassen nahe, und dennoch eine Oase der Ruhe.
17, Avenue Kléber, 75016 Paris  www.raphael-hotel.com

Les Ombres
Das Restaurant mit Dachterrasse auf dem Musée du Quai Branly befindet sich in einzigartiger Lage, direkt am Fuße des Eiffelturms. Die Küche bietet kulinarische Errungenschaften aus 6 Kontinenten, dennoch spielt der Eiffelturm hier die Hauptrolle.
27, Quai Branly, 75007 Paris  www.lesombres-restaurant.com

Kong
Man könnte fast denken, dass ein Restaurant, das in Paris hip sein will, vom Stardesigner Philippe Starck gestaltet sein muss. Das ultramoderne Restaurant Kong in den letzten beiden Etagen des Kenzo-Hauses stellt diesbezüglich keine Ausnahme dar. Ein Teppich mit Steinmuster, Stühle im Ludwig-XV-Stil, Plasmabildschirme und Pokémon-Kissen bilden ein trendiges Ensemble. Durch die großen Fensterflächen genießt man den Blick auf die Seine und auf den Pont-Neuf.
1, Rue du Pont Neuf, 75001 Paris  www.kong.fr.

Le Georges
Das Centre Georges Pompidou ist weltbekannt. Weniger aber, dass sich in der letzten Etage ein außergewöhnliches Restaurant mit einem Blick über die Stadt, der einem den Atem stocken lässt, befindet. Der Einrichtungsstiel steht dabei im Einklang mit dem avantgardistischen Ruf des Museums. Auch hier gibt es einen freien Zugang, ohne ein Ticket für das Museum kaufen zu müssen.
19, Rue Beaubourg, 75004 Paris  www.centrepompidou.fr

Le Jules Verne
Zeit zum Betrachten von Einrichtungsdetails bleibt kaum, denn der Panoramablick zieht einen sofort in seinen Bann. Nur ein Pariser Wahrzeichen fehlt in der Ferne, der Eiffelturm. Denn auf dem befindet man sich gerade selbst, in einer Höhe von 125 Metern auf der zweiten Plattform. Ein visueller und gleichermaßen ein kulinarischer Traum verschmelzen miteinander.
Avenue Gustave Eiffel, 75007 Paris  www.lejulesverne-paris.com

Le Ciel de Paris
„Der Himmel von Paris“  …  auf einer Höhe von 200 Metern ist man diesem nämlich nirgendwo in Paris näher. 38 Sekunden braucht der Fahrstuhl bis zur 56. Etage des Tour Montparnasse. Die Inneneinrichtung erinnert an Science-Fiction-Filme der 70er Jahre.
33, Avenue du Maine, 75015 Paris   www.cieldeparis.com

La Bellevilloise
Einst war La Bellevilloise die erste, 1877 gegründete Genossenschaft der Stadt, mit dem Ziel armen Menschen Zugang zu Bildung und Kultur zu ermöglichen. 2005 wurde dieses Café im Geiste als ein Ort für Konzerte, Aufführungen und Ausstellungen neu eröffnet. Ein beliebter Ort für Trendsetter und junge Familien.
19, Rue Boyer, 75020 Paris  www.labellevilloise.com

Nomiya
Wie ein auf dem Palais de Tokyo gelandetes Ufo wurde es von den Grasso-Brüdern, auf dem Dach des Museums der modernen Kunst der Stadt Paris für wenige Monate errichtet. 12 Gäste finden Platz, am 01. Juli schließt das Nomiya erst mal wieder.
13, Avenue du Président Wilson, 75016 Paris  www.art-home-electrolux.com

Déli-Cieux  (mein ganz persönlicher Tipp)
Wer kein Vermögen für ein teures Restaurant ausgeben will und dennoch einem atemberaubenden Blick über Paris genießen möchte, findet eines der am schönsten gelegenen Selbstbedienungsrestaurants auf der Dachterrasse des Kaufhauses „Printemps“, in der 9. Etage.
66, Boulevard Haussmann, 75009 Paris  www.printemps.com


Juni 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 27)

+++ Zu viele Fehlalarme +++

Die Rettungskräfte der französischen Hauptstadt (Feuerwehr, Polizei und Ambulanz)
Schlagen Alarm: 2009 verzeichnete allein die Feuerwehr 14.000 Fehlalarme per Telefon. Außerdem bezogen sich ein Viertel aller Anrufe auf Situationen, die kein Notfall waren. Ähnlich ist die Situation bei der Polizei, deren Einsätze sich zudem in nur fünf Jahren um 83 Prozent erhöht haben. Zwar kann ein Fehlalarm, der die Arbeit der Rettungskräfte stört, mit einer Geldstraße von bis zu 7.500 € oder einer Gefängnisstrafe von bis zu sechs Monaten geahndet werden, doch die Präfektur von Paris will zusammen mit der Stadtverwaltung die Hauptstädter nun auch mit einer Werbekampagne für dieses Problem sensibilisieren. Der Slogan lautet:

Les premiers secours, c’est pas pour jouer” …… “Mit den Rettungskräften spielt man nicht“.     

Juni 2010, ("SPIEGEL ONLINE" vom 06.06.2010)

+++ Zwiebelturm-Kirche neben Eiffelturm? +++

Der Eiffelturm gilt als Wahrzeichen von Paris - bald bekommt er Konkurrenz: Präsident Sarkozy hat laut einem "Times"-Bericht der russischen Regierung erlaubt, in unmittelbarer Nähe des Turms eine große russisch-orthodoxe Kathedrale zu bauen. Der französische Geheimdienst ist alarmiert.

Hier geht es zum Bericht auf SPIEGEL ONLINE :

"Zwiebelturm-Kirche neben Eiffelturm"


Juni 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 27)

+++ Sind die Pariser Bistros in Gefahr? +++

Bistros gehören zum Stadtbild von Paris, so wie der Eiffelturm oder der Triumphbogen. Doch ihre Anzahl wird immer geringer. 2009 mussten weitere 2.000 Cafés in Paris und den Vororten ihre Türen für immer schließen. Viele Gastronomen geben dem gesetzlichen Rauchverbot in Gaststätten die Schuld daran. Zu einfach sagen andere, die das Sterben der Bistros eher als eine Folge überhöhter Preise und eines schlechten Angebots sehen. Denn sogar der Präsident der Vereinigung der wirtschaftlichen Entwicklung der Bistros wundert sich darüber, dass das am meisten konsumierte Getränk  in Frankreich, Cola Light, in 60 Prozent der Bistros nicht auf der Getränkekarte auftaucht. Insgesamt gibt es heute noch 36.900 Bistros in Frankreich. Eine stolze Zahl, in den 1960er-Jahren waren es allerdings noch 200.000!    

Juni 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 27)

+++ Verkehrsberuhigte Seine-Ufer ? +++

Der Bürgermeister von Paris, Bertrand Delanoë, wies kürzlich darauf hin, dass er zwei wichtige städtebauliche Projekte für die französische Hauptstadt nicht vergessen hat. Zu einen die Umgestaltung der Place de la République, die relativ schnell erfolgen könnte. Zum anderen aber vor allem die Verbannung des Autoverkehrs von den Ufern der Seine. Ein Projekt, das von einigen so sehnsüchtig erwartet, wie von anderen als nicht akzeptables Hindernis für den Autoverkehr verteufelt wird. Erste Pläne sollen bis Sommer 2010 vorliegen.
Na da bin ich aber gespannt, einerseits schön für die Quais, andererseits frage ich mich, wie das verkehrstechnisch realisierbar ist. Vielleicht unterirdisch? Okay, wir werden sehen was die Stadtplaner drauf haben …

Juni 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 27)

+++ Paris-Panorama ist derzeit größtes Digitalfoto der Welt +++

Die beiden Fotografen Arnaud Frich und Martin Loyer haben mit ihrem Team das zurzeit größte Digitalfoto der Welt gemacht. Insgesamt ist es über 26.700 Megapixel groß und setzt sich aus über 2300 Einzelbildern zusammen. Im Internet kann man nun einen atemberaubenden Eindruck von der Seine-Metropole gewinnen:
www.paris-26-gigapixels.com 

Juni 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 27)

+++ Selbstbewusste Franzosen +++

Die Umfrage fand zwar ausschließlich im Internet statt und hatte lediglich 2000 Teilnehmer, ihr Ergebnis verleitet dennoch zum Schmunzeln:
Danach meinten 38 Prozent der Befragten, dass die Franzosen die besten Liebhaber der Welt seien; 33 Prozent, dass die Franzosen die intelligentesten Liebhaber Europas und 42 Prozent, dass die Franzosen die lustigsten Liebhaber Europas seien.

Wirklich zum Schmunzeln, so kennen wir die Franzosen. Vermutlich war hier der Anteil der befragten Männer dem der Frauen stark überlegen;-)       

April 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 26)

+++ Die Brasserien & Restaurants der Stars +++

Gewöhnlich sucht man ein Restaurant nach seinem Speiseangebot, Einrichtungsstil, Preis- Leistungs-Verhältnis oder seiner Lage aus. Doch in Paris gibt es ein weiteres Auswahlkriterium, so man will: Die Frage, welche „Stars“ man gern treffen möchte. Eine kleine repräsentative Auswahl , die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt,
hier aufgeführt:

Le Café de Flore
172, Boulevard Saint-Germain, 75006 Paris (6. Arr.)

Les Deux Magots
6, Place Saint-Germain-des-Prés, 75006 Paris (6. Arr.)

Brasserie Lipp
151, Boulevard Saint-Germain, 75006 Paris (6. Arr.)

Le Fouquet’s
99, Avenue des Champs-Elysées, 75008 Paris (8. Arr.)

La Fontaine de Mars
129, Rue Saint-Dominique, 75007 Paris (7. Arr.)

Ante Prima
137, Rue du Faubourg Saint-Honoré, 75008 Paris (8. Arr.)

Bitte denken Sie auch an das „Kleingeld“ was Sie dort benötigen! Ein Menü kostet hier zwischen 25 und 130€, ohne Getränke versteht sich. Aber man will ja schließlich SEHEN und GESEHEN werden ;-)

April 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 26)

+++ Paris inondé 1910 +++

Im Januar 1910 erlebte Paris eine Woche lang ein außergewöhnliches Hochwasser, das Schlimmste in seiner Geschichte  seit 1658. Der Verkehr kam zum Erliegen, die Beleuchtung fiel aus, die Kommunikationswege waren unterbrochen. Die Hauptstadt, in der zwölf Arrondissements überschwemmt waren, nannten manche schon das „Paris-Venedig“.

Erinnernde Bilder finden Sie unter: www.inondation1910.paris.fr      


April 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 26)

+++ Valéry Giscard d’Estaing engagiert sich für Place de la Concorde +++

Der ehemalige Staatspräsident Valéry Giscard d’Estaing setzt sich dafür ein, dass das herrschaftliche Gebäude an der Place de la Concorde in Paris, das zur Zeit noch den Generalstab der französischen Marine beherbergt, auch nach dessen für 2014 geplanten Auszug im Staatseigentum bleibt. Der Generalstab selbst wird ins 15. Arrondissement ziehen, wo in einem neuen Gebäudeensemble alle Einheiten der nationalen Verteidigung räumlich zusammengefügt werden. Über eine Nachnutzung des Gebäudes an der Place de la Concorde wurde nicht berichtet.   

April 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 26)

+++ Palais-Royal: Buren-Säulen sind jetzt saniert +++

Die ein Jahr lang dauernden Sanierungsarbeiten an den 260 Säulen im Ehrenhof des Palais-Royal in der französischen Hauptstadt sind abgeschlossen. 5,8 Millionen Euro, davon 500.000 von einem privaten Spender, wurden dafür ausgegeben. Die Säulen, die vom Künstler BUREN 1986 erschaffen wurden, damals aber für ein große Kontroverse sorgten und in der Folgezeit wenig gepflegt worden, sind heute längst zu einer nicht mehr wegzudenkenden Sehenswürdigkeit  von Paris geworden.

Ich persönlich finde den Palais Royal als einer der schönsten Ruheoasen inmitten der quirligen Hauptstadtmetropole. Die Säulen sind ein Blickfang und beliebter Anziehungspunkt für Fotografen, Maler, Studenten, Verliebte, Hochzeitspaare und andere Besucher.   

April 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 26)

+++ Musée du Quai Branly ist ein voller Erfolg +++

Seit seiner Eröffnung im Juni 2006 ist das Pariser Musée du Quai Branly (Nähe Eiffelturm) mit seinen Ausstellungen über nichteuropäische Kunst eine Erfolgsgeschichte, eine der größten der französischen Kulturpolitik der letzten Jahre.

35 Expositionen wurden seit der Eröffnung organisiert, zudem diverse Konferenzen und andere Veranstaltungen. Vor allem kamen aber bereits über 5,3 Millionen Besucher in das von Jean Nouvel entworfene Museum. Eine Zahl, die es zu einer der Hauptattraktionen von Paris macht.

Ich war selbst im letzten Jahr Besucher des Musée. Empfehlen kann ich auch dieTerrasse des Restaurant „Le Ombres“ im Dachgeschoß des Museumskomplexes. Von dort aus hat man einen traumhaften Blick auf den Eiffelturm, der in unmittelbarer Nähe steht und im Restaurant die „Hauptrolle“ spielt.


April 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 26)

+++ 79.764 +++

Franzosen haben manchmal ein recht ungewöhnliches Verhältnis zu gesetzlichen Vorschriften. In den letzten 9 Monaten des letzten Jahres hielten Frankreichs Polizisten 79.764 Autofahrer an, die keinen Führerschein vorzeigen konnten. Und dies aus erschreckendem Grund, denn 51.820 unter ihnen hatten niemals eine Führerscheinprüfung abgelegt, 27.944 fuhren, obwohl ihre Fahrerlaubnis von den Behörden bereits eingezogen worden waren.

In Paris (aber auch in anderen Regionen Frankreichs) habe ich schon seit langem den Eindruck, dass einige Autofahrer sich selbst das Fahren bei gebracht haben.

April 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 26)

+++ Neue Philharmonie für Paris +++

Das neue Konzerthaus mit 2.400 Sitzplätzen im Villette-Viertel (19. Arr.) soll 2012 zum ersten Mal seine Tore öffnen. Die Finanzierung von über 200 Millionen Euro teilen sich dien Stadt Paris, der französische Staat und die Region Ile-de-France.

Im Mittelpunkt stehen die einzigartige Akustik und der moderne Baustil des Architekten Jean Nouvel. Außerdem hat er den Bau so gestaltet, dass Besucher auf dem Dach des Hauses, auf einer Höhe von 37 Metern spazieren und den Ausblick genießen können.

Januar 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 25)

+++ MONUMENTA, Grand Palais, Paris 13.01. – 21.02.2010 +++

Auch in diesem Jahr lädt die MONUMENTA wieder auf Initiative  des französischen Kulturministeriums einen Künstler von internationalem Rang ein, die 13.500 Quadratmeter der Gebäudespitze des Grand Palais von Paris mit einem eigens dafür geschaffenen Kunstwerk zu füllen. Dieses Jahr ist es der französische Künstler Christian Boltanski, dem die Ehre und Aufgabe zugeteilt wird. Er schuf für diesen Anlass die visuelle und akustische Installation „Personnes“ mit einer beeindruckenden atmosphärischen Dichte.
Grand Palais, Haupteingang, Avenue Winston Churchill, 75008 Paris
Schon allein das beeindruckende Architekturensemble aus der Belle Époque, mit der gigantischen Glas-Metall-Dachkonstruktion ist ein Besuch wert! Das Gebäude wurde zur Weltausstellung 1900 fertig gestellt und beherbergte Wechselausstellungen französischer Kunst.    

Januar 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 25)

+++ Monopoly für berüchtigte Pariser Vororte +++

Auf Anregung lokaler Volksvertreter und anderer Akteure gibt es nun auch eine Ausgabe „Seine-Saint-Denis“, eines der berüchtigtsten Departements im Norden des Pariser Speckgürtels, des Gesellschaftsspiels Monopoly.  Die teuerste Straße im Spiel ist der Flohmarkt von Saint-Ouen, die billigste der Parc de l`Ile Saint-Denis.  Zunächst wurden 2.000 Exemplare in den Handel gegeben, verbunden mit der Hoffnung, dass das Spiel das Image des Departements verbessern wird.

Januar 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 25)

+++ Karl Lagerfeld hält wenig von Ritualen beim Weintrinken +++

Der legendäre Modeschöpfer Karl Lagerfeld, der selbst keinen Alkohol trinkt, scheut sich nicht davor, das Verhalten von einigen Weinliebhabern infrage zu stellen: „Ich sehe manchmal Menschen am Tisch, die ihr Weinglas kreisen, zigmal daran riechen und alles sehr ernst nehmen, man wirkt dabei wie ein totaler Blödmann“, ließ er kürzlich verlauten.
Auch wenn Modeschöpfer von Geburt an wegen ihrer grenzenlosen Kreativität im Verhalten „etwas anders sein müssen“, steht er mit dieser Aussage nicht allein auf der Welt. Ich neige differenziert dazu, es ebenfalls so zu sehen wie Lagerfeld.

Januar 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 25)

+++ Das Marais im Schönheitsrausch +++

Das Marais im Herzen der französischen Hauptstadt zieht zunehmend große Namen der Schönheitsbranche an: Guerlain und Diptyque sind die neuesten Boutiquen die in dem Szeneviertel eröffnet haben, nachdem Artisan Parfumeur, Nickel und M.A.C. dort bereits mit Filialen vertreten sind.

Januar 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 25)

+++ 19.508,21 EURO +++

Diese Summe verdient Nicolas Sarkozy auf den Cent genau jeden Monat als Präsident der französischen Republik.

Das nur mal so zur Info, was allerdings mit Sicherheit nicht Salkozys einzige Einkommensquelle ist  …

Januar 2010, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 25)

+++ Internet an Pariser Flughäfen wird günstiger +++

Gute Nachrichten für alles Internet-Fans: Die Betreibergesellschaft der Pariser Flughäfen (Aéroports de Paris), senkt die Gebühren für die WLAN-Nutzung auf den Pariser Flughäfen um über 50%. Zukünftig werden 30 Minuten nur noch 2,90 € anstatt 6,00 € kosten.

Dezember 2009, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 24)

+++ Fotolegende Willy Ronis verstorben +++

Der Fotograf Willy Ronis ist am 12. September 2009 im stolzen Alter von 99 Jahren verstorben. Er gehörte zu den berühmtesten Fotografen des 20. Jahrhunderts und hielt auf seinen Bildern vor allem die Pariser und ihr Leben in der Hauptstadt fest. Vor ein paar Jahren dankte ihm Paris dafür mit einer großen Retrospektive.

Dezember 2009, (Quelle & Originaltext: "Frankreich erleben", Ausgabe 24)

+++ Zukunft des Pariser Stadtpalais Lambert weiterhin ungewiss +++

Ein Haus kommt nicht aus den Schlagzeilen: das Hôtel Lambert.
Das herrschaftliche Stadtpalais an der äußersten Spitze der Ile Saint-Louis in Paris machte vor kurzem Schlagzeilen, da es von einem Angehörigen des Scheichs von Katar gekauft wurde, der es für 40 Millionen Euro umfassend modernisieren möchte. Unter anderem mit einem unterirdischen Parkplatz und einem Aufzug für seine Fahrzeuge, wogegen sich heftiger Widerstand entwickelte.
Schließlich steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Nun hat das Pariser Verwaltungsgericht einen Baustopp veranlasst, was für die Gegner des Projektes als großer Sieg gefeiert, von dem wohlhabenden Neueigentümern aber mit Verstörung aufgenommen wurde. Nach Ansicht des Richters ließ der Bauantrag zu viele Fragen offen, so dass eine Gesamtabwägung des Bauprojekts noch nicht möglich sei. Der Eigentümer kann nun entweder in die Berufung gehen, sein Projekt abändern oder eine endgültige Entscheidung nach Lieferung weiterer Informationen abwarten.


Dezember 2009, (Quelle & Originaltext : "Frankreich erleben", Ausgabe 24)

+++ GROSS-PARIS : Neue Eisenbahnstrecke anstatt Ringbahn +++

Seitdem über ein neues Groß-Paris diskutiert wird, kommen immer wieder neue Ideen auf den Tisch. Die französische Eisenbahn hat nun einen Alternativvorschlag zu Sarkozys Idee einer Ringbahn mit führerlosen Zügen um die Hauptstadt ins Gespräch gebracht. Danach wird angeregt, lieber eine neue Eisenbahntrasse von Versailles im Südwesten über das Geschäftsviertel La Défense zum Flughafen Paris-Charles de Gaulle im Nordosten zu bauen, die sowohl von der RER (S-Bahn) als auch von Hochgeschwindigkeitszügen befahren werden könnte. Dies hätte laut SNCF zwei Vorteile: Man bräuchte vom internationalen Flughafen zukünftig nur noch 20 Minuten bis zu den Hochhäusern von La Défense. Gleichzeitig wären neue attraktive TGV-Verbindungen möglich, etwa eine Direktverbindung von La Défense in die City von London mit einer Fahrzeit von nur zweieinviertel Stunden.
Bisher scheint Nicolas Sarkozy allerdings an seiner Idee der Ringbahn, die voll automatisiert um Paris kreisen soll, festhalten zu wollen.


Dezember 2009, (Quelle & Originaltext: "Frankreich erleben", Ausgabe 24)

+++ Pariser Immobilien begehrt – Ausländer kaufen Immobilien in Paris +++

Auch in der Krise sind Pariser Immobilen für Ausländer sehr begehrt. Im ersten Halbjahr 2009 wurden acht Prozent der Kaufverträge mit Interessenten aus dem Ausland geschlossen, so die Pariser Notarkammer. In dem Viertel Saint-Germain-des-Pres (6. Arr.) waren es sogar 30 Prozent. Danach folgte das 3., 4. und 7. Arrondissement in der Beliebtheitsskala der internationalen Käufer.
Besonders exklusive Objekte erzielten dabei Atemberaubende Preise. So wechselten
kürzlich ein 328 qm großes Apartment an der Metrostation „Odéon“ seinen Besitzer für 9,456 Millionen Euro, was ein Quadratmeterpreis von 28.830 Euro entspricht. Der Ortsübliche Preis liegt allerdings nur bei 9.600 Euro. 

November 2009 (Quelle: dpa)
+++ Franzosen geloben Verzicht auf die Ehe +++

Mehr als 50 Paare haben sich am Wochenende in Paris feierlich gegenseitig den Verzicht auf eine Hochzeit erklärt. Der Bürgermeister des Stadtviertels rund um Montmartre arrangiere seit drei Jahren die „Nicht-Hochzeiten“ mit wachsendem Erfolg, schrieb die Zeitung „Le Parisien“ .
Die humorvolle Zeremonie geht auf einen Text des französischen Liedermachers
Georg Brassens zurück, in dem er die Ehe als das schleichende Ende der Liebe darstellt. „Ich habe die Ehre nicht um Deine Hand anzuhalten; lass uns unsere Namen nicht auf eine Urkunde schreiben“, heißt es in dem Lied.
Rund 150 Nicht-Heiratswillige hätten auf einen nächsten Termin vertröstet werden müssen.  Die Zeremonie ist Teil des Weinfestes von  Montmartre, wo Paris seinen eigenen Weinberg hat.

So sind sie, die Pariser ;-)


Oktober 2009, (Quelle & Originaltext: "Frankreich erleben", Ausgabe 23)

+++ Kombiticket für vier Pariser Museen +++

Was sich in anderen Metropolen als erfolgreich erwiesen hat, soll nun auch in Paris funktionieren: Vier Museen im 7. Und 16. Arrondissement schließen sich in ihrem Werben um Besucher zusammen. Die Cité de l’Architecture et du Patrimoine, der Palais de Tokyo, das Musée d’Art Moderne der Stadt Paris und das Musée du Quai Branly bietet zukünftig ein Kombiticket an. Wer für eines dieser Häuser den vollen Eintrittspreis entrichtet hat, kann in den nächsten beiden Museen von einem ermäßigten Tarif profitieren und darf ins vierte sogar ganz umsonst hinein. Die Vergünstigungen gelten vom Tag des ersten Besuches an fünf Tage lang.

August 2009, (Quelle & Originaltext: "Frankreich erleben", Ausgabe 22)

+++ In Les Halles rücken die Bauarbeiter an +++

Nun ist es endlich soweit: Der Umbau des Les Halles-Viertels im Herzen von Paris beginnt. Für rund 760 Millionen Euro soll das Gebiet neu gestaltet werden. Die Fertigstellung ist für 2016 anvisiert. Die markanteste Neuerung wird der Bau eines immensen Daches sein, für dessen Errichtung jetzt die Baugenehmigung erteilt wurde. Auch die Metro- und RER-Station, mit 800.000 Reisenden pro Tag der wichtigste Bahnhof der Ile-de-France, soll umgestaltet werden.


August 2009, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 22)

+++ Tagesgerichte und Tasse Kaffee sollen günstiger werden +++

Zu den großen Versprechen von Nicolas Sarkozy gehört die Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes in der Gastronomie von 19,6 auf 5,5 Prozent. Nachdem er endlich seine europäischen Kollegen, insbesondere Deutschland, von der Notwendigkeit dieses Schrittes überzeugen konnte, trat die Regelung am 01. Juli 2009 in Kraft. Das Gastronomiegewerbe hat sich im Gegenzug dazu verpflichtet, 40.000 neue Jobs zu schaffen und die Preise einiger Speisen und Getränke zu senken, insbesondere für das Tagesgericht, Mineralwasser sowie eine Tasse Kaffee. Letztere soll demnächst im Durchschnitt nur noch einen Euro kosten. Die Reform beschert dem Staat  einen Einnahmeverlust von geschätzten zwei Milliarden Euro. Bleibt abzuwarten, ob die Steuersenkung wirklich neuen Arbeitnehmern und günstigeren Preisen zugute kommt oder ob sich die Gastwirte die Zusatzeinnahmen lieber in die eigene Tasche stecken werden.

Im Oktober 2009 war ich für zwei Wochen in Paris. Dort, vor der Tür Sarkozys, hatte  man von einer Preissenkung in Sachen Tagesgerichte, Mineralwasser und Kaffee  nicht den Hauch einer Wahrnehmung. Ich denke das eher der letzte Teil des oben stehenden Satzes  Realität ist. Aber das ist natürlich nur meine ganz persönliche Wahrnehmung.


August 2009, (Quelle & Originaltext : „Frankreich erleben“, Ausgabe 22)

+++ Gross-Paris á la Sarkozy +++

Der französische Staatspräsident hat seine Vorstellungen der zukünftigen Hauptstadt Frankreichs publik gemacht. Große städtebauliche Vorhaben sollen die ganze Hauptstadtregion nachhaltig verändern. Die Metropole von morgen soll ökologischer sein als heute. Dafür will Sarkozy einen neuen Wald auf einer Fläche von 2500 Hektar mit einer Millionen Bäume pflanzen lassen. Die Waldfläche der Ile-de-France würde sich damit auf einen Schlag um 30 Prozent vergrößern. Außerdem soll ein neues Bahnsystem die Hauptzentren der Region sowie die beiden Flughäfen miteinander verbinden, dank dessen jeder Punkt innerhalb der Agglomeration innerhalb von 30 Minuten erreichbar wird. Neue Wohnungen sollen ebenso entstehen. Geht es nach Sarkozy, rollen die Bagger bereits 2012 an. Groß-Paris wird Realität.

 


Juni 2009, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 21)

+++ Wasserkaraffe als Krisengewinner +++

Die Wasserkaraffe, die Restaurants oder Bars auf Nachfrage ihren Gästen kostenlos anbieten müssen, ist zum Gewinner der Wirtschaftskrise geworden. Die Nachfrage nach einer solchen Karaffe ist in der letzten Zeit in der Gastronomie um 15 Prozent angestiegen, während die Bestellung von Mineralwasser und anderen Getränken zurückging.


Juni 2009, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 21)

+++ Kosenamen sind in Mode +++

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes TNS-Sofrés rufen zwar acht von zehn Franzosen ihren Lebenspartner regelmäßig beim Vornamen, sechs von zehn benutzen aber auch Kosenamen. Der meistbenutzte ist chéri, gefolgt von mon coeur, bébé und amour.
Auch Tiernamen sind beliebt wie ma puce (mein Floh), ma biche (mein Reh), mon poussin (mein Küken) oder mon canard (meine Ente).

Letzteres würde mir Ärger einbringen ;-) Aber so charmant sind die Franzosen!


Juni 2009, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 21)

+++ Generalüberholung des Pariser Musée de l’Homme +++

Schon seit 1937 gibt es das Musée de l’Homme im Palais de Chaillot unweit des Eiffelturmes. Seit seiner Eröffnung ist es der Ethnographie gewidmet. Doch in den letzten 10 Jahren gingen die Besucherzahlen um die Hälfte zurück. Eine konzeptionelle Neuausrichtung wurde also unausweichlich. Daher wird das Museum bis 2012 umgebaut. Die neue Ausstellung soll eine zeitgenössische  Wahrnehmung der Menschheit ermöglichen und Themen wie die Urgeschichte, die menschliche Anatomie, die Erforschung des Gehirns oder künstliche Intelligenz in Form von Robottern stärker in den Vordergrund stellen. Die Kosten für die Generalüberholung sind mit 52 Millionen Euro angesetzt.

Juni 2009, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 21)

+++ Weitere Luxustoilette für die Hauptstadt +++

Die Betreiber der luxuriösen Designtoitelle  „Point WC“ auf den Champs-Elysées werden eine weitere öffentliche Toilette dieser Art in Paris eröffnen. Der Ort ist nicht weniger renommiert: Le Carrousel du Louvre.


Juni 2009, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 21)

+++ Shopping mit gutem Gewissen +++

Ein neuer Konzeptstore namens „Merci“ hat in Paris (111, boulevard Beaumarchais, 3. Arr.) seine Tore geöffnet. Auf den Ersten Blick ist dort alles so wie anderswo auch. Möbel, Dekorationsgegenstände, Modeartikel und weitere Produkte sind im Angebot. Doch im Gegensatz zu anderen Geschäften werden die erwirtschafteten Gewinne nach Abzug der Gehälter und Steuern komplett an humanitäre Projekte überwiesen.
Die Gründer Marie-France und Bernard Cohen sind aber mitnichten kapitalismusfeindliche Idealisten.  Sie sind die Erfinder der Modemarke Bonpoint, ein Luxuslabel für Kindermode, mit der sie gut Geld verdienen. Mit dem neuen Projekt möchten die beiden etwas von ihren eigenen Erfolgen an die Menschen zurückgeben. Der Shop wurde aber erst möglich, als vor kurzem ein gesetzliches Verbot fiel, wonach nur maximal 5 Prozent des Umsatzes eines Unternehmens gespendet werden darf.


April 2009, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 20)

+++ Neues Panoramarestaurant für Paris +++

In der französischen Hauptstadt gibt es einige Möglichkeiten, in luftiger Höhe zu speisen, etwa das Jules Verne auf der ersten Aussichtsplattform des Eiffelturms oder die Panoramabar im obersten Stockwerk des Tour Montparnasse. 2012 wird ein weiteres Etablissement dieser Art seine Türen öffnen. Zwar weniger hoch (nur 85 Meter über Straßenniveau), dafür aber an einem originellen Ort gelegen:
auf der Spitze des großen , künstlichen Felsen des Zoo in Vincennes, dem Wahrzeichen des Pariser Tierparks.

April 2009, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 20)

+++ Pariser Grand Palais erwacht aus Dornröschenschlaf +++

Das Grand Palais, zwischen der Seine und der Champs-Elysées gelegen, ist eine riesige Konstruktion aus Stahl und Glas, die anlässlich der Weltausstellung von 1900 errichtet wurde. Der Ort für die Kultur, in dem sich das Paris des 20. Jahrhunderts widerspiegelt, hat vor einiger Zeit wieder seine Pforten dem Publikum geöffnet. 15 Jahre lang war das Grand Palais für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Heute hat es seine alte Pracht zurückerhalten und wird von den Parisern und den Touristen gleichermaßen bewundert. Mehr als je zuvor wird die riesige Kuppelhalle für große Ausstellungen genutzt. Wie schon 1900 ist das Grand Palais etwas besonderes in der Hauptstadt und gehört zu jenen Sehenswürdigkeiten, die Paris so einzigartig machen.


Februar 2009, (Quelle & Originaltext: „Frankreich erleben“, Ausgabe 19)

+++ Eine neue Pyramide für Paris +++

Der Pariser Bürgermeister Bertrand Delanoë überraschte mit der Vorstellung eins pyramidenförmigen Hochhauses in der französischen Hauptstadt. Die Tour Triangle soll mit einer Höhe von 180 Metern (zum Vergleich: Tour Montparnasse misst 210 Meter, der Eiffelturm 325 Meter) unweit der Porte de Versailles im 15. Arr. errichtet werden. Er wäre der erste neue Wolkenkratzer im historischen Zentrum von Paris seit 30 Jahren. Entworfen wurde das Gebäude von dem Schweizer Stararchitekten Herzog und De Meuron, von denen unter anderem das Olympiastadion von Peking und die Allianz-Arena in München stammen. Die Fertigstellung ist für 2012 vorgesehen. In der letzten Etage wird ein Panoramarestaurant einziehen.


 

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