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Lust auf Kino?
Mein Tipp: Paris, je t’aime!
20 Regisseure aus aller Welt kriegten folgende Aufgabe: verbindet in einem fünfminütigen Kurzfilm Paris und die Liebe; zeigt die Geschichte einer amourösen Begegnung in einem Quartier in Paris.
Herausgekommen ist ein abwechslungsreicher Episodenfilm, der die Liebe und natürlich Paris in allen Schattierungen zeigt.
Paris, je t'aime - Trailer deutsch
Paris, je t'aime - Trailer französisch
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Und hier noch einige
Informationen über Paris:
Paris
in Zahlen:
| Einwohner (Stadt) |
2,2 Mio. |
| Einwohner (Großraum) |
12 Mio. |
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| Fläche (Stadt) |
105 km2 |
| Fläche (Großraum) |
14.518 km2 |
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| Postleitzahlen |
75001 - 75020 / 75116 |
| Vorwahl |
00.33.1 |
| KFZ-Kennzeichen |
75 |
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| Touristen |
26 Mio. / Jahr |
| Strafzettel |
8,6 Mio. / Jahr |
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| Restaurants |
12.860 |
| Parks |
397 |
| Märkte |
84 |
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| Streunende Katzen |
80.000 |
| Fledermausarten |
12 |
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| Demonstrationen |
4.000 / Jahr |
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| Diskotheken |
98 |
| Cabarets |
96 |
| Kinos |
90 |
| Opern |
3 |
| Theater |
180 |
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| Passagen / Galerien |
11 |
| Brücken |
37 |
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| Bahnhöfe |
6 |
| Flughäfen |
2 |
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| Metro-Bahnhöfe |
387 |
| Metro-Linien |
15 |
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Die Metro
Die erste Linie der Metro wurde im Jahre
1900 zur Weltausstellung eröffnet, genau genommen
am 19. Juli 1900, um 13.00 Uhr. Es war die Linie Vincennes
- Porte Maillot, auch heute die Linie 1. Gebaut wurde
die Metro durch den Ingenieur Fulgence Bienvenüe (1852 - 1936),
nachdem die Station am Montparnasse benannt ist. Die
Namensgebung war offensichtlich eine Ehrung seiner technischen
Meister-leistung, denn genau hier in Montparnasse kreuzen
sich gleich vier Metrolinien.

Metrostation "Odéon".
Täglich befördert die Metro
rund 4 Millionen Fahrgäste, fährt in alle
20 Arron-dissements, nach La Défense und in die
Vororte. Sie hat 15 Linien und 387 Bahnhöfe. Kein
Haus in Paris ist weiter als 500m von einer Metrostation
entfernt.

Blick in einen
der unzähligen Metrotunnel.
Die Streckenlänge der Metro in Paris
beträgt ca. 200 km. Die einzelnen Metro-stationen
in der Innenstadt sind ungefähr 530m auseinander.
Die Höchst-geschwindigkeit beträgt ca. 78
km/h, in der Regel sind es aber aufgrund der Kurven
25-30 km/h. Die Metrozüge rollen mit ihren Leichtmetallwagen auf Schienen,
teils gleiten sie sanft stickstoffbereift auf Fahrstreifen
aus Beton oder Vignol. Stickstoff deshalb, weil luftgefüllte
Reifen aufgrund der enormen Wärmeentwicklung zu
Bränden führen können. Letzteres System konnte sich aufgrund der enormen Komplexität (Gummireifen + zusätzliche Stahlspur-kranzräder für die Weichenfahrt) sowie der enormen Kosten dafür nicht durchsetzten und ist nur noch auf den Linien 1, 4, 6 und 11 zu sehen.

Metrostation "Cluny
la Sorbonne".
In der Hauptverkehrszeit rollen die "Züge"
alle 95 Sekunden in die Metrostationen ein, ausserhalb
dieser Zeit ca. alle 5-7 Minuten. Die ersten Bahnen
starten um 05.30 Uhr, die Letzten fahren um 00.30 Uhr
in ihren Zielbahnhof ein.

Metrostation "Cité".
Die meisten Metrolinien verlaufen parallel
zu den oberirdischen Straßen.
Der Grund: Um die Kosten in Grenzen zu halten, bevorzugte
die Stadt Paris öffentliches Gelände, um nicht
mit privaten Eigentümern verhandeln zu müssen.
Und der Boden unter den Straßen ist i.d.R. Eigentum
der Stadt.

Metrostation "Arts
et Métiers".
Die Namen der Metrostationen sind nicht
zufällig entstanden, sie sind oft geo-grafische
und historische Verweise auf den jeweiligen Ort der
Stationen, manchmal tragen sie aber auch den Namen des
Gestalters. Hier erinnert die Metrostation "Arts
et Métiers" ein wenig an Kapitän Nemo's
NAUTILUS. Der Bezug liegt hier auf die in unmittelbarer
Nähe befindlichen Technischen Hochschule für
Künste und Berufe.

Meine Heimatstation
"Censier-Daubenton". Hier, 150m entfernt,
liegt unsere
Pariser Ferienwohnung in der Rue Mouffetard/Ecke Edouard
Quénu.
Berühmt sind die Eingänge der
Pariser Metro. Sie sind ein bekanntes Symbol dieser
Stadt, im Stile der Art Nouveau aus verflochtenen Eisenträgern.
Leider
sind nur noch 86 dieser Kunstwerke erhalten, die aus
dem Pariser Stadtbild kaum wegzudenken sind. Ihr Gestalter
war Hector Guimard (1867-1942). Guimard war einer der
wichtigsten französischen "Art Nouveau"
(Jugendstil) -Künstler, und gestaltete nach seinen
Grunsätzen der untrennbaren Einheit von Architektur,
Möbeln und dekorativem Zubehör.

Metroeingang an
der Avenue Foch. Hier die typische Gestaltung nach
Hector Guimard.
Die Konzessionäre der ersten Linie
hatten diese Jugendstil-Eingänge, schon im Jahre
1900 in Auftrag gegeben, worauf 141 Eingänge bis
zum Jahre 1913 gebaut wurden. Sie erkennt man an ihrem
pfanzenähnlichen Eisengeflecht, an ihren Glas-dächern
- die an riesige Libellenflügel erinnern. Später
wurden die mit Ornamenten überladenen Gestelle
von den Parisern zunehmend kritisiert, so dass man nüchterne
Baustile bevorzugte.

Metrostation "Réaumur-Sébastopol".
Die Metro ist in Paris das sicherste und
schnellste Verkehrsmittel. Sie gelangen schnell und
problemlos an jeden beliebigen Punkt und müssen
sich nicht den permanenten Verkehrs- oder Parkproblemen
aussetzen. Es sei denn, Sie genießen im Strom
der rasanten Pariser zu "gleiten" und sind
es gewohnt Ihr Fahrzeug in eine zu enge Parklücke
zu "stupsen". (Sie wissen was ich meine, oder?
;-)
Andererseits fahre ich seit über 10 Jahren mit
dem Auto in meine Lieblingsstadt und hatte noch nie
ein Problem, weder beim Fahren am Arc de Triomphe, noch
beim Parken in engen Gassen.

Die typischen
Metro-Lampen an den Stationseingängen.
Ein altes Motto der Pariser heißt:
"METRO - BOULOT - DODO"
"Metro - Maloche - Pofe"

Metrostation "Blanche"
am Moulin Rouge.
Wenn Sie oft mit der Metro fahren, werden
Sie in den Genuß kommen, den einen oder anderen
unbekannten Künstler kennen zu lernen, der Sie
in den Metrogängen oder in Ihrem Metrowagen eine
Weile mit seinen musikalischen Künsten begleitet.
Wenn es Ihnen gefallen hat, bleibt es Ihnen überlassen,
ob Sie den "Künstler" honorieren oder
nicht. Mit seinem"Hut" wird er ohnehin auf
Sie zukommen. In den letzten Jahren hat diese Art der
Künste stetig zugenommen und ich konnte in den
Genuß einiger sehr unterschiedlicher Darbietungen
kommen, von Sologesängen bis zu Chören, Blasinstrumente
und Gitarrenspiel, Gedichte, Vorträge und unglaublich
mutige, gar peinlich berührte Darbietungen ;-)
Eines ist sicher, langweilig wird es in der Metro nicht.

Hier die typische
Verzierung an den Eingängen der
Metrostationen.
Zum Thema Sicherheit:
Viele Menschen denken, dass es unter der Erde, in den
Tiefen der Metro, mehr Kriminalität als in den
Straßen der Stadt gibt. Das ist nicht wahr, und
wenn man sich zivilisiert und umsichtig verhält,
ist die Gefahr nicht mehr und nicht weniger groß als in jeder
andern Großstadt der Welt. Die Metro befördert
jährlich rund 1,4 Milliarden Passagiere, da ist
ein Mord pro Jahr in der Metro viel? Ja, immer noch
einer zu viel! Aber von einer wirklichen Gefahr kann
man da wohl nicht sprechen, denn über der Erde
gibt es wohl ein paar Verbrechen mehr. Ausserdem: In
den "Gedärmen der Metro" begegnen Sie
oft der Präsenz "schwarzgekleideter Herren"
mit ihren gefährlichen Hunden, die dafür sorgen,
dass Sie unbeschadet wieder an´s Licht kommen.

Ein Eingang mal
ganz anders. Sie finden ihn am Südeingang
des Palais Royal.
Wie finden Sie Ihr Ziel?
Ganz einfach. Die Metro hat 15 Linien.
Die Züge sind mit der Ziffer der Linie und der
Endstation gekennzeichnet. Metro-Pläne finden Sie
fast überall, auf jedem Reiseführer, an jeder
Metrostation, in jedem Tunnel oder an jedem Metroeingang.
Sie suchen sich Ihr Ziel aus, schauen welche Route dort
vorbei fährt und bestimmen die Endstation für
Ihre Fahrtrichtung. So einfach ist das :-)
Fahrscheine bekommen Sie in allen Metro- und RER-Stationen,
am Schalter oder auch am Automaten.
Mein Tipp: Fahrpreise finden Sie
unter "www.parisweb.de"

Die Metrostation
"Saint-Michel", nähe Notre-Dame.
Die Metro ist aber auch eine Zufluchtsstätte
für Obdachlose, denn hier ist es immer warm und
regnet nie. Heute gibt es in Paris ca. 25.000 von ihnen.
Es kann vorkommen, dass ein Obdachloser Ihnen in der
Metro Zeitschriften verkaufen, oder Ihnen gar seine
Lebensgeschichte erzählen will. Keine Angst, sie
tun Ihnen nichts. Sie gehören einfach dazu, so
wie jeder andere in der Metro. Manche von Ihnen schlafen
auf den Bänken in den Stationen oder sie sitzen
mit ihrem "Hut" voller Erwartung auf ein paar
Cent in den Gängen. Es bleibt Ihnen überlassen,
ob Sie diese armen Seelen von Ihrem Glück teilhaben
lassen. Wie auch immer, bei 4 Millionen Metrofahrer
pro Tag, müssen Sie sich (keine) Gedanken machen.

Der Eingang "Palais-Royal
/ Musée du Louvre".
Hier finden Sie einen interaktiven
Metro-Plan der RATP!
Weitere
umfangreiche Informationen über Paris hier!
Es gibt viele Seiten über Paris, aber ich habe keine so umfangreiche und informative Seiten gesehen, wie:
www.parisweb.de und www.online-in-paris.de
Sollten Sie Paris bereisen, finden Sie hier alles, was Sie wissen müssen!
www.parisweb.de
Madame Réginà & Monsieur Bernard haben hier mit viel Liebe und mit einem enormen Wissen über Paris, eine Informationsseite für Parisfans zusammengestellt.
Für mich ist www.parisweb.de schon zu einem Nachschlagewerk geworden, denn hier finde ich sehr viele Details und nützliche Hinweise, bis hin zu Preisen, Öffnungszeiten und Verhaltensregeln.
Zum Inhalt:
Hinkommen; Fortbewegen (Metro,RER,BUS); Wohnen; Essen & Trinken; Restaurants; Sehenswürdigkeiten; Rundfahrten; Shows & Revuen; Preise; Verhalten;
..... und unser
Lieblingsrestaurant: TIRE-BOUCHON in der 47, Rue Déscartes :-)
www.online-in-paris.de
Heinz Kunis aus Berlin, Mitglied im Deutscher Fachjournalisten-Verband e.V., präsentiert auf seiner Seite den wohl umfangreichsten, nichtkommerziellen Paris-Einkaufs-Reise- und Stadtführer, der online in deutscher Sprache verfügbar ist. Hier finden Sie umfangreiche Informationen und Links über nahezu alle Themen.
Zum Inhalt:
Anfahrt; Behörden; Fachhandel; Gastronomie; Literatur & Bücher; Delikatessen; Gesundheit; Hotels; Historisches; Kunst & Kultur; Kochen; Mode; Musik; Religiöses; Organisationen; Sport; Tourismus; Weinwissen; Arrondissements, u.v.m.
Ferienwohnungen in Paris
www.parisfewo.de
Madame Chevallier koordiniert in verschiedenen Lagen von Paris, kleine und nett eingerichtete Ferienwohnungen.
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- Sie leben wie die Pariser in einer Wohnung, mitten in der Metropole!
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